Carolin Emcke


Mittwoch 14. Juli 2021

Openair-Bühne

Alter Botanischer Garten

Bestseller-Autorin und Friedenspreis-Trägerin Carolin Emcke denkt in ihrem neuen Buch darüber nach, wie die neue Wirklichkeit der Pandemie unser aller Leben verändert.

 

In ihrem neuen persönlich-politischen Buch “Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie” denkt Carolin Emcke über den Alltag im Ausnahmezustand nach. Sie notiert nächtliche Albträume oder die unmöglichen Abschiede von geliebten Menschen so wie sie die nationalistischen Reflexe Europas und die autoritäre Verführung des Virus analysiert. Es sind subjektive, philosophische Notizen, die dieser historischen Zäsur nachspüren. Immer wieder widersetzt sich Carolin Emcke der Neigung, nur die eigene Stadt oder Region zu betrachten, immer wieder weitet sie den Fokus, reflektiert die Pandemie als globale Konstellation. Es ist die schonungs- und schutzlose Chronik eines Ausnahmezustands, von dem niemand weiss, wann er zu Ende sein und wie er uns verändert haben wird.


Die Publizistin Carolin Emcke ist eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen der Gegenwart. Sie hat sich sowohl als Reporterin in Kriegsgebieten sowie als kritische Denkerin einen Namen gemacht. 2016 erhielt sie den Friedenspreises des deutschen Buchhandels.

 
Moderation:
Yves Bossart (Sternstunde Philosophie)


Sprache:
Deutsch

 

 

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Foto:  Andreas Labes

 

 

Video-Aufzeichnung